FAQ

Häufig gestellte Fragen

Vielleicht können wir hier einige ihrer Fragen beantworten!

Wie alt darf ein Reifen sein?

Die Lebensdauer eines Reifens hängt von der Aufbewahrung, den Betriebsbedingungen und den Umwelteinflüssen ab. Wir empfehlen die Reifen nach 8 Jahren (ab Herstellungsdatum), allerspätestens nach 10 Jahren, auszutauschen. Wenn beim Reifen die Altersrisse, speziell an den Seitenwänden oder Schultern, aufhellen, ist er sofort zu erneuern. Sollten Sie sich unsicher über den Zustand Ihrer Reifen sein, überprüfen
wir diese natürlich gerne kostenlos.

Wie erkenne ich das Produktionsdatum?

Auf der Seitenwand des Reifens finden Sie die Kennung DOT und vier Ziffern, z.B.: DOT 1912. Dies bedeutet, dass der Reifen in der 19. Woche 2012 produziert wurde.

Wie werden die Räder richtig gewechselt?

Ein besonderes Augenmerk muss auf die Laufrichtung der Reifen gerichtet werden. Daher dürfen die Reifen nie diagonal, z.B.: von links vorne nach rechts hinten gewechselt werden, da dies zu sehr starken Abrollgeräuschen führen könnte. Des Weiteren müssen die Räder nach dem Abmontieren mit LV (links vorne), LH (links hinten), RV (rechts vorne) und RH (rechts hinten) markiert werden.
Als nächster Schritt folgt die Überprüfung des Luftdrucks. Danach werden die Räder  gewuchtet. Bei Reifen Wenzler brauchen Sie  keine Terminvereinbarung zum Räderwechsel.

Wie oft ist der Reifendruck zu kontrollieren?

Der Reifendruck sollte alle zwei Wochen mit  einem geeichten Manometer kontrolliert werden. Dabei sollte der Reifen kalt sein und darauf geachtet werden, dass die Ventilkappen richtig sitzen. Von Ventilkappen aus Metall raten wir ab.

Sollte man unbedingt Winterreifen montieren oder genügen Ganzjahresreifen?

Dies ist keine Frage der Gesetzgebung sondern eine Frage der Sicherheit. Liegt Ihnen Ihr eigenes Wohlergehen, das Ihrer Mitfahrer und anderer Verkehrsteilnehmer am Herzen, dann entscheiden Sie sich für einen “echten" Winterreifen. Ein vollwertiger Winterreifen (auf das Schneeflockensymbol achten!) bietet bei Eis, Schnee und/oder Matschfahrbahn entscheidende Vorteile gegenüber  Ganzjahresreifen. Letztere haben eine  suboptimale Profilbeschaffenheit und Materialmischung für winterlichen Verhältnisse, was sich massiv auf die Eigenschaften der Reifen auswirkt.

Wie oft sollten die Räder gewuchtet werden?

Die Räder müssen alle 10000km oder spätestens beim Radwechsel gewuchtet werden. Einer der Hauptgründe für das Auswuchten ist, dass  dadurch die Lager und Gelenke Ihres Fahrzeuges geschont und hohe Reparaturkosten vermieden werden. Eine Unwucht am Reifen von nur 10g wirkt durch die Fliehkraft im Fahrbetrieb bei 100km/h wie 2,5kg.

Im Reifen steckt ein Nagel, was ist zu tun?

Nagel stecken lassen, Luftdruck prüfen und gegebenenfalls nachfüllen. Danach so schnell wie möglich zu uns kommen. Bei uns wird der  Schaden analysiert. Wenn Sie unsere Tipps beachten, können wir in den meisten Fällen eine fachgerechte Reparatur anbieten. Im Normalfall sind Sie innerhalb von 10 Minuten wieder  fahrbereit.

Was ist Mischbereifung? Ist Mischbereifung erlaubt?

Mischbereifung besteht dann, wenn Sommer und Winterreifen gemischt werden. Dies ist gesetzlich verboten. Es müssen entweder vier Sommerreifen oder vier Winterreifen montiert werden.

Das Mischen von Reifenmarken und Profilen ist gesetzlich erlaubt, aber nicht empfehlenswert.

Eignen sich Alufelgen für den Wintereinsatz?

Nicht jede Alufelge eignet sich für winterliche Fahrverhältnisse. Jedoch gibt es eine breite Palette an stilvollen, winterfesten Leichtmetallfelgen, welche gegen Streusalz  resistent sind. Bei uns bekommen Sie winterfeste Felgen für jedes  Fahrzeug.

Habe ich ein Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) in meinem Fahrzeug?

Sie besitzen ein RDKS, wenn Sie im Display Ihres Fahrzeugs ein gelbes Reifensymbol mit einem Ausrufezeichen in der Mitte angezeigt bekommen.

Wie kann ich den Spritverbrauch senken?

Die richtige Bereifung Ihres Fahrzeugs hat einen großen Einfluss auf den Spritverbrauch. Besonders entscheidend ist, dass die Bereifung der Jahreszeit angepasst ist und der Luftdruck optimal eingestellt ist.

Welche Profiltiefe wird empfohlen?

Die gesetzliche Mindestprofiltiefe beträgt 1,6 Millimeter. Aus Sicherheitsgründen empfehlen Experten jedoch ein höheres Restprofil.

Sommerreifen sollten mindestens eine  Profiltiefe von 3 Millimetern haben, denn je geringer die Profiltiefe, desto höher ist die  Aquaplaninggefahr.

Winterreifen sollten mindestens eine Profiltiefe von 4 Millimetern haben, denn bei geringerer Profiltiefe schwindet die Verzahnung der  Lamellen mit der Fahrbahnoberfläche und lt. Gesetz gilt dieser nicht mehr als Winterreifen.

Ist es sinnvoll, im Herbst und im Frühjar die Reifen umzurüsten?

Ja! Im Sommer sollten Sommerreifen, und im Winter, Winterreifen montiert werden. Nur der jeweilige Spezialist ist an die besonderen Straßenverhältnisse angepasst, so dass er einen kurzen Bremsweg erreicht, den Spritverbrauch reduziert und guten Fahrkomfort bietet. Winter- und Sommerreifen unterscheiden sich  hauptsächlich in ihrem Profil und in der Laufstreifenmischung.

Die Gummimischung der Sommerreifen ist hart und weist grobe Einschnitte auf, welche für die Ableitung von Wasser sorgen. Winterreifen
haben hingegen eine weichere Gummimischung und viele kleine Profileinschnitte (Lamellen) sorgen für eine bessere Verzahnung mit Matsch, Eis und Schnee.

Wann sollte man die Reifen umrüsten?

Grundsätzlich haben Winterreifen Vorteile bei niedrigen Temperaturen und winterlichen Straßenverhältnissen wie Reifglätte, Schnee, Matsch und Eis. Sommerreifen sind bei höheren Temperaturen auf trockener und nasser Straße besser.

Für die Umrüstung gibt es zwei Faustregeln:

  1. “Von O bis O" – Sommerreifen von Ostern bis Oktober, Winterreifen von Oktober bis Ostern.
  2. Sind die Temperaturen im Durchschnitt niedriger als 7°C, ist es Zeit, auf
    Winterreifen umzurüsten. Sind sie höher, ist es Zeit für Sommerreifen.

Es handelt sich hierbei jedoch um Faustformeln, die im Zusammenspiel miteinander gesehen werden müssen. Schließlich ist Ostern manchmal schon früh im März, teils auch spät im April. Darüber hinaus spielt die Lage in Österreich eine Rolle. Der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen sollte nicht zu früh erfolgen, denn erfahrungsgemäß kann es noch bis in den April hinein kalt werden und schneien. Winterreifenpflicht ist in Österreich von 1. November bis 15. April.

Was bedeuten die Zahlen auf den Reifen?

Auf der Reifenflanke sind verschiedene  technische Informationen zum Reifen vermerkt. Eine Zahlen-Buchstaben-Kombination wie 185/65 R 15 88 H informiert über die Reifengröße, die maximale Traglast und über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Darüber hinaus gibt die DOT-Nummer Auskunft übe das Herstellungsdatum des Reifens. Neben den Zahlen findet man auf dem Reifen auch Informationen darüber, ob der Reifen
wintertauglich ist, z.B.: Winterreifen werden werden mit dem Schneeflocken-Symbol UND der M+S Kennzeichnung versehen.

Welche Reifendimension darf montiert werden?

Es dürfen nur die im Typenschein angegebene Reifendimensionen montiert werden.

Muss der im Typenschein angegebene Geschwindigkeitsindex eingehalten werden?

  • Bei der Sommerbereifung – JA
  • Bei der Winterbereifung – NEIN

Wird bei Winterreifen ein niedrigerer  Geschwindigkeitsindex verwendet, sollte im Sichtbereich des Lenkers ein Aufkleber mit erlaubter Geschwindigkeit angebracht werden.

Noch nicht gefunden was Sie suchen? Dann werfen Sie doch einen Blick in unser Reifen ABC!