Nach dem Auftauen “erwacht” das Gehirn: Neuronen beginnen wieder zu arbeiten

Fortschritte bei der Kryokonservierung von Gehirngewebe
Fortschritte bei der Kryokonservierung von Gehirngewebe

Die Vorstellung, Leben für lange Reisen oder aus medizinischen Gründen in eine Art Stillstand zu versetzen, hat die Science‑Fiction lange beflügelt. Inzwischen zeigen aber neuere wissenschaftliche Entwicklungen in der Kryokonservierung, dass solche Ideen praktische Anwendungen finden können, vor allem in der medizinischen Forschung. Forschende der Universität Friedrich-Alexander Erlangen haben eine Methode untersucht, bei der Gehirngewebe durch Vitrifikation bei extrem niedrigen Temperaturen konserviert und anschließend funktionell reaktiviert wird.