Wie groß ist das Problem?
Die betroffenen Frigidaire-Gasherde wurden zwischen Juni 2025 und Januar 2026 verkauft, hauptsächlich in den Vereinigten Staaten und Kanada. Sowohl Käufe im Laden als auch Online-Bestellungen sind betroffen, unter anderem bei Home Depot, Lowe’s und im Online-Shop von Frigidaire. Bis März 2026 sind 62 Vorfälle gemeldet worden, davon 30 mit bestätigten Verbrennungsverletzungen.
Technisch steckt eine verzögerte Zündung des Backofenzündbrenners dahinter. Das heißt: Wenn sich der Brenner verspätet entzündet, kann es beim Öffnen der Ofentür zu einer plötzlichen Freisetzung von Hitze oder Flammen kommen (was die Verbrennungsgefahr erhöht). Die CPSC fasst es so zusammen: „Der Ofen kann eine verzögerte Zündung des Backofenzündbrenners erfahren, was ein Verbrennungsrisiko für die Verbraucher darstellt.“
Welche Modelle sind betroffen, und was jetzt tun?
Betroffen sind Geräte der Marken Frigidaire, Frigidaire Gallery und Frigidaire Professional. Eine ausführliche Liste der Modellnummern ist vorhanden, darunter:
- FCFG3083AS
- FCRG3083AD
- GCFG3060BD
- PCFG3080AF
- und viele andere.
Auch der Seriennummern-Bereich ist genau angegeben: von VF52200000 bis VF54399999. Die Identifikationsplakette befindet sich im unteren Schubfach der Geräte.
Electrolux bittet Verbraucher dringend, den Ofen sofort nicht mehr zu benutzen und vorerst nur die oberen Kochfelder zu verwenden (diese sind nach Angaben des Herstellers nicht betroffen). Electrolux hat eine kostenlose Austauschaktion für den fehlerhaften Brenner gestartet; autorisierte Techniker kommen zum Wohnort der Kunden und führen den Austausch durch. Die Reparatur ist kostenfrei und Teil einer breiten Aktion, die alle betroffenen Geräte erfassen soll.
Was unternommen wird und wie es weitergeht
Die Reparaturen laufen so lange, bis alle identifizierten Einheiten abgedeckt sind. Electrolux arbeitet außerdem eng mit den Verkaufsstellen zusammen, damit betroffene Kunden informiert werden und die notwendigen Termine für die Reparatur organisiert werden. Die CPSC hat die Überwachung großer Elektrogerätehersteller verstärkt und versucht durch Rückrufaktionen Verletzungen zu verhindern und die öffentliche Gesundheit zu schützen.
Verbraucher können mehr zum laufenden Rückruf und zum Stand der Reparaturen auf den offiziellen Webseiten von CPSC und Electrolux nachlesen. Dort lassen sich auch weitere Vorfälle melden und aktuelle Informationen abrufen. Electrolux betont: „Die Sicherheit unserer Kunden hat Priorität, und deshalb koordinieren wir die kostenlose Reparatur in den Haushalten.“
Dieser Rückruf zeigt, wie wichtig Produktsicherheit in der Elektrobranche ist und wie Unternehmen und Behörden zusammenarbeiten, um Verbraucher zu schützen. Bis es neue Entwicklungen gibt, sollten betroffene Nutzer den Rückruf ernst nehmen, um mögliche Gefahren zu vermeiden.