Potus (Epipremnum aureum): perfekt für Einsteiger
Der Potus, botanisch Epipremnum aureum, ist ideal für Anfänger. Die optimale Platzierung der Pflanze ist entscheidend für ihr Wachstum. Zwar kommt sie mit wenig Licht zurecht, doch indirektes Licht fördert ihr Wachstum am besten.
Um den Potus im Wasser zu ziehen, einen Steckling in sauberes Wasser stellen und das Wasser alle 7 bis 10 Tage wechseln. Indirektes Licht sorgt für gesundes Wachstum.
Eine bemerkenswerte Eigenschaft des Potus ist seine Fähigkeit, Luftverbindungen aufzunehmen. Studien zur Luftreinigung erwähnen seine Wirksamkeit, auch wenn der größte Nutzen oft optisch und ökologisch ist, und Rosmarin als Gärtnertrick kann seine Gesundheit fördern.
Glücksbambus (Dracaena sanderiana): modern und minimalistisch
Der Glücksbambus, auch Dracaena sanderiana, ist wegen seines modernen, minimalistischen Looks beliebt. Er steht für positive Energie und passt gut in kleine Räume. Diese robuste Pflanze gedeiht besonders gut mit gefiltertem oder abgestandenem Wasser, das kaum Chlor enthält. Die Wurzeln sollten immer mit Wasser bedeckt sein, und direktes Sonnenlicht sollte man vermeiden.
Wichtig ist, stark gechlortes Wasser zu meiden; es sollte einige Stunden stehen gelassen oder gefiltert werden, bevor man es benutzt (besonders wichtig beim Glücksbambus). So bleibt die Pflanze gesund und behält ihr dekoratives Aussehen.
Grünlilie (Chlorophytum comosum): hängend oder auf dem Regal
Die Grünlilie, wissenschaftlich Chlorophytum comosum und auch als „malamadre“ bekannt, ist sehr robust und eignet sich gut für die Wasserpflege. Sie vermehrt sich über Ableger, die in Wasser Wurzeln schlagen. Die Pflanze ist ideal zum Aufhängen oder für Regale und braucht regelmäßige Wasserwechsel sowie indirektes Licht.
Wie beim Potus wird die Grünlilie in Studien zur Luftreinigung genannt, wobei ihr Hauptwert oft im dekorativen Bereich liegt. Ihre Pflege ist unkompliziert, deshalb ist sie bei Pflanzenfans so beliebt.
Pflegehinweise und häufige Fehler
Für alle genannten Pflanzen gilt: Regelmäßiger Wasserwechsel, etwa alle 7 bis 10 Tage, verhindert Schimmelbildung und unangenehme Gerüche. Die Behälter sollten ebenfalls regelmäßig gereinigt werden, um Pilzbefall zu vermeiden. Glasbehälter sind empfehlenswert, weil sie das Wurzelwachstum besser sichtbar machen. Bei Leitungswasser sollte man das Thema Chlor berücksichtigen, indem man das Wasser einige Stunden stehen lässt oder filtert (wichtig vor allem für den Glücksbambus).
Typische Fehler sind unregelmäßige Wasserwechsel, zu wenig Licht und das Vernachlässigen des Wurzelzustands. Braune oder weiche Wurzeln sind Warnsignale und sollten sofort angegangen werden: Wasser wechseln und die Wurzeln reinigen.
Diese pflegeleichten Pflanzen bringen nicht nur Natur ins Zuhause, sie verlangen auch wenig Aufwand, um ihre Schönheit und Energie zu bewahren. Mit der richtigen Pflege können sie ihren dekorativen und luftreinigenden Nutzen voll entfalten.